{"id":1018,"date":"2020-06-02T08:29:04","date_gmt":"2020-06-02T08:29:04","guid":{"rendered":"http:\/\/slowlife.ludwigmuseum.hu\/?p=1018"},"modified":"2021-07-29T10:28:29","modified_gmt":"2021-07-29T10:28:29","slug":"zilahi-anna-kolto-valaszolt-kerdeseinkre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/slowlife.ludwigmuseum.hu\/de\/talk_slow\/zilahi-anna-kolto-valaszolt-kerdeseinkre\/","title":{"rendered":"\u201eDer Sinn der Langsamkeit w\u00e4re es, Zeit f\u00fcr Aktivit\u00e4ten zu sparen, die uns verbinden und Ver\u00e4n-derungen hervorrufen&#8220; \u2013 Interview mit der Dichterin Anna Zilahi"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele Wissenschaftler glauben, dass das Virus eine Chance f\u00fcr die Schaffung einer langsameren, nachhaltigeren Lebensweise ist. Sind Sie mit seiner Aussage einverstanden? <\/strong><\/p>\n<p>Das Coronavirus rei\u00dft den Schleier von den Schw\u00e4chen der gegenw\u00e4rtigen Weltordnung ab; die Ausbreitung auf den Menschen l\u00e4sst sich auf unser unheiliges Verh\u00e4ltnis zur Natur zur\u00fcckf\u00fchren, auf die Zerst\u00f6rung, auf das, worauf der Komfort der westlichen Mittelschicht aufgebaut war. Eine Frage, die viele interessiert, ist, ob wir zu der fr\u00fcheren Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wo man vielleicht dar\u00fcber nachdenken sollte, ob wir \u00fcberhaupt zu einer solchen Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren wollen, wo die Wissenschaft uns seit Jahren vor der Gefahr einer globalen Pandemie warnt, uns dr\u00e4ngt, sofort Schritte zu unternehmen, und dann zusehen muss, wie ihr Alptraum Wirklichkeit wird. Oder: M\u00fcssen wir zu einer Art Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren, in der f\u00fcr viele Menschen die akzeptable politische Krisenreaktion darin versteht, dass zugunsten des Schutzes des Wirtschaftswachstums einige Leben geopfert werden m\u00fcssen? In diesem Zusammenhang bedeutet die Langsamkeit des Lebens, dass Hunderttausende im Laufe einiger Wochen arbeitslos geworden sind, ihre Existenz in Gefahr ist, w\u00e4hrend sich das Leben anderer so entwickelt hat, dass es von morgens bis abends eine dauerhafte Bew\u00e4ltigung darstellt. Zum Beispiel hat sich der Alltag f\u00fcr Eltern, Gesundheitspersonal, Ladenbesitzer, Lehrer oder Lieferanten nicht einmal ein bisschen verlangsamt, und wenn die neue Anforderung die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Konsums von Inhalten w\u00e4re. (Wie viele Selbsthilfe-Podcasts haben Sie heute beim Kochen geh\u00f6rt? Welche Neuheiten hatten Sie in den vergangenen Wochen gelernt? Was haben Sie in den letzten zwei Stunden gestreamt? Wie durchleben Sie die Zeit, die Sie als Geschenk erhalten haben?)<\/p>\n<p>Die langsamere und nachhaltige Art zu leben (dieses letzte Adjektiv ist wahrscheinlich keinen Vergleich wert) kann kommen, wenn sie f\u00fcr alle gleichberechtigt bereitgestellt werden kann, nicht als ein Privileg, sondern als ein Grundrecht. Wenn wir die gegebene \u00a0Zeit damit verbringen, uns mit der sozialen Ungleichheit auseinanderzusetzen, und wenn wir \u00fcber die mentalen Mechanismen nachdenken, die durch die kapitalistischen W\u00fcnsche in uns eingepr\u00e4gt wurden, die uns auf ewig in Betrieb halten. Die Langsamkeit muss nichtgleich bedeuten, dass wir nichts tun, aber trotzdem weiter ticken. Der Sinn der Langsamkeit best\u00fcnde darin, Zeit f\u00fcr Aktivit\u00e4ten zu er\u00fcbrigen, die uns verbinden und Transformation provozieren. Das kann in der Gemeinschaft geschehen, aber das Virus isoliert uns. Die Frage ist, auf welcher Schlussfolgerung die neue Normalit\u00e4t aufbauen wird: auf der Erfahrung gegenseitiger Hilfe und gegenseitiger Abh\u00e4ngigkeit oder auf der Angst vor unbekannten und individuellen Verlusten.<\/p>\n<p><strong>Die erzwungene Isolation ver\u00e4nderte unsere Kommunikationsgewohnheiten. Auf lange Sicht kann sie positive Ergebnisse haben, aber sie kann auch zur Entstehung schlechter Praktiken f\u00fchren. Zum Beispiel in einem der Romane von Asimov: kontaktieren sich die Bewohner eines Planeten nur via Videogespr\u00e4ch, der Gedanke an die pers\u00f6nlichen Begegnungen ist f\u00fcr sie unertr\u00e4glich, unter anderem wegen Viren und Bakterien. Kommunikation ist nur ein Beispiel f\u00fcr die gro\u00dfe Transformation; sollten wir generell auf eine bessere oder schlechtere Zukunft hoffen? <\/strong><\/p>\n<p>Genau bevor die Epidemie ausgebrochen w\u00e4re, dachte ich daran, mein kaum benutztes altes Tablett zu meinen Gro\u00dfeltern zu bringen, einen Wi-Fi-Router auf den Markt zu kaufen und ihnen beizubringen, wie sie mit einem Knopfdruck einen Videoanruf starten k\u00f6nnen. Leider konnte ich wegen der st\u00e4ndigen Hektik nicht hinkommen, und das bedauere ich wirklich sehr. Ich habe auch viele andere Arten von Videoanrufen, Freunde, Kollegen und sogar Bekannte tauchen aus heiterem Himmel auf, die ich seit Tausenden von Jahren nicht mehr gesehen hatte. Aber ist das tats\u00e4chlich ein Bed\u00fcrfnis? Ich habe das Gef\u00fchl, wenn die Krise etwas aufzeigen kann, dann ist es die Frage, wie viel mehr Treffen ich arrangiere, als es n\u00f6tig w\u00e4re. Diese unn\u00f6tigen Treffen wurden durch diese Zoom-Videoanrufe ersetzt, bei denen es nicht einmal auff\u00e4llt, wenn jemand nicht wirklich anwesend ist und seit einer Viertelstunde durch verschiedene Nachrichtenseiten bl\u00e4ttert. Das hilft der so genannten Verlangsamung \u00fcberhaupt nicht, sondern erh\u00f6ht nur die Frustration und erzeugt die Illusion, dass die Leute weniger arbeiten w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich verschwimmen die Grenzen: Wenn ich im Schlafanzug ans Telefon gehe, was noch nicht als Arbeitszeit z\u00e4hlt, und wenn mich der n\u00e4chste Anruf noch in meiner Nachtw\u00e4sche erwischt, ist dann immer noch keine Dienstzeit? Erreichen wir mit diesen Ver\u00e4nderungen nicht eine neue Ebene der unbegrenzten Selbstausbeutung? Am liebsten w\u00fcrde ich meine Oma umarmen, aber an diesem Punkt w\u00fcrde ich mich damit zufriedengeben, wenn ich Zeit gehabt h\u00e4tte, ihr beizubringen, wie man das iPad einschaltet.<\/p>\n<p><strong>Die Ausstellung &#8222;SLOW LIFE \u2013 Radikale Praktiken des Alltags&#8220; untersucht die sozialen und wirtschaftlichen Ursachen und m\u00f6gliche L\u00f6sungen der \u00f6kologischen Krise. Warum hat sich Ihre Arbeit diesem Thema zugewandt?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fchrende Geologen schlugen auf dem Internationalen Geologischen Kongress 2016 die Einf\u00fchrung des geologischen Zeitalters Anthropoz\u00e4n vor, was der Disziplin den Ermessensspielraum gibt , dass die menschliche Aktivit\u00e4t, die industrielle Zerst\u00f6rung, die Kontamination und der Abriss im derzeit operierenden globalen System zu einer prim\u00e4ren geologischen Gestaltungskraft werden. Seit seinem ersten Erscheinen in den fr\u00fchen 2000er Jahren ist dieses Konzept im kulturellen \u00f6ffentlichen Diskurs enorm explodiert, aber es scheint, als ob es zu Hause an einer Ausarbeitung des Themas mangelt. Wir haben die Kunstgruppe \u201extro realm\u201c im Jahr 2017 gegr\u00fcndet, um den mit dem Klimawandel verbundenen und \u00f6kologischen Themen Kunst, Theorie und Wissen durch unsere T\u00e4tigkeit Raum zu geben. Nach enormen sozial-ideologischen Ver\u00e4nderungen und Krisen, wie Galileis Entdeckungen, die Pest, der Zweite Weltkrieg oder das Aufkommen der sozialistischen Diktatur, ist es nicht m\u00f6glich, Kunst auf die gleiche Weise zu machen, die Praktiken und Schwerpunkte haben sich ver\u00e4ndert. Die Klimakrise befindet sich jedoch in einem st\u00e4ndigen Wandel, der keine akute Antwort erfordert. Der obligatorische Moment kommt nicht, wor\u00fcber sich alle bisher einig sind, und nicht mehr. Die Krise ist da, das Coronavirus ist nur ein Symptom. Die Frage ist, ob es m\u00f6glich ist, mit dem Werkzeug der Kunst auf die wachsenden Herausforderungen zu reagieren, und ob das Konzept der Kunst auf fortschrittliche Praktiken ausgedehnt werden kann, die nicht den kapitalistischen Erwartungen an zeitgen\u00f6ssische Kunstproduktionstrends entsprechen.<\/p>\n<p><strong>Wie interpretiert\/verortet (oder vernichtet?) die aktuelle Situation Ihr Kunstwerk, das f\u00fcr die Ausstellung ausgew\u00e4hlt wurde? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eThe River Knows Better (Ophelia Lives)\u201c ist eine Gedichtmeditation, ein gef\u00fchrtes Musikst\u00fcck f\u00fcr innere, k\u00f6rperliche Kl\u00e4nge. Bis heute ist es ein allgemeiner Glaube, dass Meditation eine Art einsame, esoterische und sinnlose T\u00e4tigkeit ist, die kulturfremde Enteignung einer Praxis aus dem Fernen Osten. Meditation ist der mentale Raum, in dem der Luftstrom, der Blutfluss und die Begegnung mit langweiligen Gedankenspiralen eine ruhige Lebendigkeit erzeugen k\u00f6nnen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es einen Nervensystemeffekt hat, der durch \u00dcberwachung der Ver\u00e4nderungen der Gehirnwellen gemessen werden kann. Die Hauptzeile des Gedichtchors \u201eSlowing down to the rhythm of the river&#8220; bedeutet eine R\u00fcckkehr zum eigenen Rhythmus, der vom Leben diktiert wird. Ihre Herzfrequenz \u00e4ndert sich schnell, passt sich selbst den unvorhersehbarsten Lebenssituationen an oder tritt einfach in den Rhythmus eines einst\u00fcndigen Technokonzerts. Wenn wir andererseits unseren eigenen Rhythmus (kennen) lernen, k\u00f6nnen wir unsere Gedanken beruhigen, indem wir unsere Aufmerksamkeit einfach auf die wesentlichen Funktionen unseres Lebens richten. Es ist ein hervorragendes Instrument zur Stressbew\u00e4ltigung und kann unsere menschlichen Beziehungen und damit die Gesellschaft langfristig ver\u00e4ndern. In den Vereinigten Staaten wurde in Stadtteilen mit problematischen und existenziellen Schwierigkeiten versucht, unruhige Grundsch\u00fcler meditieren zu lassen statt sie zu bestrafen. Diese Kinder erlebten sehr bald eine spektakul\u00e4re Transformation, ihre Angst lie\u00df nach und sie wurden interessiert und kooperativ miteinander. Bei Meditation geht es nicht darum, f\u00fcr die Produktivit\u00e4t ausgenutzt zu werden. Ihr Potenzial ist auf gesellschaftlicher Ebene transformativ.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider ist der Eintrag nur auf Magyar verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":1062,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1018","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-talk_slow"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u201eDer Sinn der Langsamkeit w\u00e4re es, Zeit f\u00fcr Aktivit\u00e4ten zu sparen, die uns verbinden und Ver\u00e4n-derungen hervorrufen&quot; \u2013 Interview mit der Dichterin Anna Zilahi - SLOW LIFE.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/slowlife.ludwigmuseum.hu\/talk_slow\/zilahi-anna-kolto-valaszolt-kerdeseinkre\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"[:hu]&quot;A lass\u00fas\u00e1g \u00e9rtelme az lenne, ha id\u0151nk maradna olyan tev\u00e9kenys\u00e9gekre, melyek \u00f6sszek\u00f6tnek, \u00e9s v\u00e1ltoz\u00e1st id\u00e9znek el\u0151.&quot; 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